Ein Rechtsstreit kann jeden treffen

Ob Sie in einen Verkehrsunfall (auch unschuldig) verwickelt wurden, mit Ihrem Arbeitgeber um das Weihnachtsgeld streiten oder ein Handwerker schlecht gearbeitet hat – es gibt unzählige Situationen, in denen ein Gang zum Anwalt oder auch vor Gericht nötig sein kann, wenn Sie zu Ihrem Recht kommen wollen.

Die Rechtsschutzversicherung unterstützt bei der Wahrnehmung rechtlicher Interessen und stellt die Kunden von dem damit verbundenen Kostenrisiko frei. Dies gilt für Rechtsstreitigkeiten und im Strafrecht bei der Verteidigung gegenüber unberechtigten Vorwürfen.

Eine Kernaufgabe ist es auch, bei Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit anderen Versicherungen zu helfen - beispielsweise, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung die vereinbarte Rente nicht zahlt oder die Hausratversicherung einen Schaden nicht regulieren will.

Unser Tip: es kann von Vorteil sein, wenn der Rechtsschutzversicherer nicht zum gleichen Konzern gehört, wie die Versicherung, gegen die der Kunde rechtlich vorgehen will.

Welche Bereiche gibt es bei der Rechtschutzversicherung?

Privatrechtsschutz: Schützt private Bereiche des Lebens, etwa beim Streit mit staatlichen Einrichtungen oder Behörden

Berufs- beziehungsweise Arbeitsrechtsschutz: Ist beispielsweise wichtig bei unberechtigter Kündigung oder ausstehenden Gehaltszahlungen

Verkehrsrechtsschutz: Ist hilfreich für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger, etwa bei Verkehrsunfällen und Streit mit der Kfz-Werkstatt

Rechtsschutz für Mieter: Schützt bei Streitigkeiten um die gemietete Wohneinheit, zum Beispiel bei Kündigung durch den Vermieter wegen Eigenbedarf

Rechtsschutz für Vermieter: Hilft bei Konflikten mit Mietern, beispielsweise bei Mietrückständen und Mieterhöhungen

Straf-Rechtsschutz: Stockt die Leistungen des normalen Straf-Rechtsschutz auf, leistet in der Regel auch beim Vorwurf einer fahrlässig begangenen oder vorsätzlichen Straftat