Für die meisten Menschen ist ein regelmäßiges Einkommen aus einer beruflichen Tätigkeit wesentlich, um den Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Bei Berufsunfähigkeit fällt das Gehalt weg – und das führt in der Regel zu drastischen Veränderungen der Lebenssituation. Mit der Berufsunfähigkeitsversicherung können Versicherte den Alltag zumindest finanziell sorgenfrei genießen, auch wenn es gesundheitlich mal nicht so gut läuft.

Auf Wunsch kann neben einer Absicherung der Berufsunfähigkeit (BU) auch eine Absicherung bei Arbeitsunfähigkeit (AU) erfolgen.

Statistisch gesehen ist heute schon jeder Vierte von einer Berufsunfähigkeit betroffen. Die Ursachen dafür sind vielschichtig. Auffällig ist, dass die psychischen Erkrankungen seit Jahren zunehmen und bereits heute den größten Anteil der Berufsunfähigen ausmachen, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparates, Unfällen und Herz- / bzw. Kreislauferkrankungen.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist immer die erste Wahl

Grundsätzlich sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung aufgrund ihres Leistungsumfangs immer die erste Wahl sein. Allerdings können die Prämien für manche Berufsgruppen oder Menschen mit Vorerkrankungen sehr hoch ausfallen. In diesem Fall ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine sinnvolle Alternative. Was schon immer wichtig war: Versichern Sie sich solange Sie gesund sind. Bei bereits bestehenden Vorerkrankungen wird es schwieriger oder auch teurer, entsprechenden Versicherungsschutz zu erhalten.

Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Gesetzlich sind in Deutschland Arbeitnehmer über die Erwerbsminderungsrente abgesichert, wenn sie erwerbsunfähig werden. Voraussetzung für eine Rentenzahlung ist, dass die Arbeitnehmer in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Doch im Leistungsfall reicht diese Absicherung in der Regel nicht aus, um angemessen zu leben. Aus diesem Grund kann sich eine Zusatzversicherung wie die Erwerbsunfähigkeitsversicherung lohnen.